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In der Portraitserie beschäftige Ich mich unter anderem mit den Themen: Selbstzweifeln, Verlustängsten, Ängsten im Allgemeinen bis hin zu Depressionen- also mit den Gefühlen, die man für gewöhnlich nicht gern zeigt oder offen kommuniziert. Getreu dem Titel: Du sagst es, nicht!  Ich möchte genau diese Momente zeigen, da sie fester Bestandteil eines jeden Lebens sind und eine große Rolle spielen. Sie bestimmen unser Gefühl, Denken, Handeln und Tun. In den Zeiten von Instagram und Facebook kommen noch weitere äußere Reize hinzu die diese Gefühle verstärken können und tun, da in den Sozialen Medien doch die meisten nur die „schönen“ Dinge  zeigen und jeder ein nahezu perfektes Leben und Körper zu haben scheint. Aber wie sieht die Realität aus? Was ist mit den Menschen, die denken, kein perfektes Leben zu haben oder ein verzerrtes Selbstbild besitzen? 

Keine aufgesetzten Gesichter

Mir ist es wichtig in der Serie wahre Emotionen und Momente abzulichten, und diese in einem ästhetischen Bild festhalten und damit die verborgene Schönheit dieser Gefühlszustände zu zeigen. Da von außen betrachtet, sich der Blickwinkel doch recht schnell ändern kann. Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnemung liegen häufig Welten auseinander. Und sind es nicht eher die negativen Situationen im Leben die uns zum nachdenken anregen, Veränderungen herbeiführen und uns wachsen lassen? Wenn wir uns mit uns selber beschäftigen, das Leben hinterfragen und unzufrieden sind mit dem wie Es ist. Ohne diese Erfahrungen wäre ich in meinem Leben nie dahin gekommen wo ich heute bin. Das ist einer der Gründe was mich dazu antreibt dieses Projekt zu realisieren. Ich möchte unter anderem damit zeigen, dass es keinen Grund gibt sich wegen seiner eigenen Schwächen oder schlechten Gefühlen eventuell selber herabzusetzen oder sich davon aufhalten zu lassen. Für mich haben diese Phasen auch etwas Heroisches, etwas Starkes und Einzigartiges. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen mehr Beachtung schenken und die Betrachter dazu einladen sich damit auseinanderzusetzen, auf ihre ganz eigene Art.

In der Serie kommen verschiedenste Charaktere fotografisch zusammen, Alter, Geschlecht, Herkunft und sozialer Stand spielen dabei keine Rolle. Jeder Mensch hat eine Geschichte und ich möchte diese mit meinen Fotografien erzählen. Auf meinem Blog hier halte ich Euch natürlich darüber auf dem Laufenden.


Das Projekt ist ein fortlaufender und sich ständig weiter entwickelnder Prozess, wie das Leben selbst. Ich bin gespannt wo es sich hin entwickeln wird und was für Menschen und Geschichten ich noch kennenlernen werde. 

Mein Ziel:

Ist es diese Bilder später in einer Ausstellung und/oder in einem Buch einem Publikum zugänglich zu machen. Wie könnt Ihr mich dabei unterstützen? Wenn Euch das Projekt gefällt, berührt oder sogar begeistert teilt es mit Freunden, denen es auch gefallen könnte oder die vielleicht ein Teil des Ganzen werden möchten. Ich sage schon einmal Danke dafür! 

Und vielleicht erreiche ich sogar betroffene Menschen damit und gebe Ihnen Kraft ihr Leiden als Gabe zu sehen und eine Stärke daraus zu machen, dass wäre das Schönste!